| Allgemeine
Angaben |
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| Was
ist neu in Redshift 4? |
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Schon in der
Rezension der vorherigen Version hat Redshift sehr gut
abgeschnitten. Das „virtuelle Planetarium“ lässt es nicht nur
zu Datum, Zeit und Standort auf der Erde zu setzen, sondern ermöglicht
eine Wahl von Standorten im gesamten Sonnensystem.
Redshift 4 verwendet neue Objektkataloge (Tycho-2, 4M, Hubble
Guide Star Katalog) und aktualisierte Kataloge für Deep Sky
Objekte. Alle Monde des Sonnensystems sind nun enthalten. Die
Berechnungsformeln für die Objektpositionen wurden verbessert.
Die Fotogalerie und das Astronomie-Lexikon wurden aktualisiert.
Es gibt auch einige neue Steuerelemente, mit denen man noch
schneller als bisher Parameter verändern kann. Wenn wir im
M.A.O.-Planetarium eine Reise vom Äquator zum Nordpol machen möchten,
lösen wir eine Schraube und kippen den Projektor. In Redshift
ziehen wir an einem grafischen Element und können online die Veränderung
des Sternenhimmels beobachten. Feiner arbeitet die „Schrittweise
Steuerung“ die manuell oder automatisch erfolgen kann. So kann
man leicht die dynamische Veränderung des Himmels bei Änderung
der Parameter Ort oder Zeit verfolgen. Dies kann man mit dem
„Filmrecorder“ übrigens auch aufzeichnen und so eine
AVI-Datei erzeugen. Dieses Video ist dann auf jedem anderen PC
abspielbar. |
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| Bild 1:
Positionssteuerung. |
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Schön ist auch,
dass man nun mehrere Himmelsfenster verwenden kann in denen man
gleichzeitig, z.B. von verschiedenen Beobachtungspunkten aus, eine
Szenerie betrachtet. Hier ein Beispiel zur Sonnenfinsternis 2005.
Links die Ansicht von der Erde, in der Mitte die Ansicht vom Mond
und rechts, wie es von einem Standrot auf der Sonne aussehen würde. |
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| Bild 2:
Sonnenfinsternis 2005 von verschiedenen Standorten aus betrachtet |
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Die
Redshift-Programmierer machen kein Geheimnis daraus woher die
Daten des Programmes stammen. Ein umfangreiches Quellenverzeichnis
über die verwendeten Objektkataloge und Angaben zu den
verwendeten Bahnberechnungs- und Projektionsformeln sind im Anhang
der Online-Hilfe zu finden.
Eine kurze Besprechung reicht nicht aus um die Möglichkeiten, die
das Programm bietet auch nur im Ansatz zusammenzufassen. Fazit ist
jedoch, dass Redshift 4 nach wie vor mein Werkzeug Nummer 1 bei
der virtuellen Erforschung des Planetensystems ist. |
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| Webseite des Autors: www.schremmer.de |
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