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Allgemeines
Was braucht man für eine Kamera zur Astrofotografie? Ist eine Spezialausrüstung notwendig? Im Prinzip ist es nicht notwendig eine Spezialausrüstung zu kaufen. Kommt es doch stark auf die Definition an. Es ist eine sog. Spiegelreflexkamera notwendig. Diese sind allerdings Standart und werden nicht als Spezialkamera abgetan.
Steigt man jedoch nach einiger Zeit um auf ein größeres Filmformat, sprich 6 x 6, ist eine sehr teure Ausrüstung notwenig. Da das Kleinbildformat (36x 24mm) in der Fotografie Standart ist, sind die Folgekosten demnach günstiger.
Es gibt zwei Kameratypen zu unterscheiden. Zum einen ist es die Sucherkamera und zum anderen die Spiegelreflexkamera. Die Sucherkamera kennt jeder. Man schaut durch ein kleines "Zielfenster", drückt ab und das Bild ist um Kasten. Man hat keine Chance in das Bild einzugreifen. Diese Kameratypen sind billig und für normale Urlaubsbilder ohne großen Anspruch ausreichend. Doch für die Astrofotografie vollkommen ungeeignet.
Die Astrofotografie setzt eine Spiegelreflexkamera voraus. Diese wird hier im einzelnen erläutert. Fangen wir mit einem wesentlichen Unterschied an. Es gibt auch hier wieder zwei Typen von Spiegelreflexkameras, die nicht in der Bauweise zu suchen sind. Die neueren Kameras betätigen den Spiegel
(Erklärung s. weiter unten) zum Auslösen nicht mechanisch, sondern elektronisch. Das geht ungemein auf die Batterie, die nicht billig sind. In einer Nacht wird mindestens eine Batterie leer. Daher ist eine mechanische Spiegelreflexkamera notwendig. Achten Sie auf eine mechanische Bauweise. Die beiden folgenden Bilder zeigen links eine mechanische und rechts eine elektronische Kamera.
Das Prinzip der Spiegelreflexkamera
Das Licht trifft durch das Objektiv in die Kamera ein und wird durch einen Spiegel (s. Bild 3) nach oben ins Gehäuse reflektiert. Dort wird es auf eine sogenannte Mattscheibe
(s. Bild 4) projektiert und erzeugt ein Bild. Dieses Bild kann man sich durch den Sucher anschauen.
Sobald der Auslöser betätigt wird klappt der Spiegel hoch und das Licht kann auf den dahinter liegenden Spiegel fallen. Hinter dem Spiegel befindet sich allerdings noch eine Lammelle, die sich ebenfalls wegschiebt. Das alles passiert in einem Bruchteil einer Sekunde. Bruchteil einer Sekunde? Diese Belichtungszeit reicht zwar für ein schönes Urlaubsbild, aber nicht für die Astrofotografie. Abgesehen von der Sonnen-, Mond- oder Planetenfotografie. |
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